Finanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg Italien-Österreich V-A 2014-2020

Der Hirsch vom Biberg, 1 Jhdt. v. Chr.

Die Bronzefigur stellt den Hirschgott Cernunnos dar, der in der Regel in menschlicher Gestalt mit einem Hirschgeweih auf dem Haupt dargestellt wurde. Der Hirsch symbolisierte bei den Kelten den „Schlüssel zum Paradies“. Er galt als jenes Tier, das die verstorbenen Seelen vor der Auslöschung bewahrte und ihnen den Eintritt ins Paradies ermöglichte.

Im Saalfeldner Becken fand der ortsansässige Keltenstamm der Ambisonten am Biberg einen günstigen Siedlungsplatz. Nach dem momentanen Stand der Wissenschaft könnte die Stammburg, der Sitz des Stammesfürsten der Ambisonten sich am Biberg oder im Bereich der Bürg bei Kaprun gelegen sein. Der Ausbau der Siedlung setzte bereits im 2. Jahrtausend vor Christi ein. Die Blütezeit des Oppidums auf dem Biberg fällt in die späte La-Tène-Zeit (1. Jh. v. Chr.)

Hier geht es zur 3 D Ansicht unseres Biberghirschen


Der Hirsch vom Biberg